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DTKV-Pokal-Endrunde in Berlin vom 24./25.06.2011
"Klatsche" hüben wie drüben,
knappe Niederlage und unnötiges Aus
Das Viertelfinale bei der DTKV-Pokal-Endrunde wäre
möglich gewesen. Das Quintett Siggi Gies, Jens Krokowski, Martin Brand, Michael Kalentzi und Georg Lortz hatten es selber in der Hand den zweiten Tag der Pokalendrunde zu erreichen.
Die Weichen über den weiteren Turnierverlauf sollten schon in der ersten Partie gegen die zweite Mannschaft des Gastgebers
Celtic Berlin gestellt werden. Zusammen mit dem Vizemeister der Regionalliga Ost, sowie dem Bundesligist TKC Gallus Frankfurt und dem ersatzgeschwächten Regionalliga Nord-Meister TFC Alemannia Neumünster bildeten
die Kombinierten das Teilnehmerfeld der Gruppe C. Es ging von Beginn an um den zweiten Platz hinter den in Bestbesetzung angetretenen Hessen. Und dieser sollte schon in der Auftaktpartie gegen Celtic Berlin II
vergeben werden. Die Startphase des Spiels gegen die routinierten Berliner präsentierte zwei Mannschaften auf Augenhöhe. Zwar gelang den Hausherren bis zum 5:3 eine Führung herauszuspielen, jedoch kam es über ein
6:6 zum 8:8 "Pausenstand". Jetzt aber setzte die SG nach und erspielte sich durch 3:1 Punkte von Georg Lortz und Martin Brand mit dem 11:9 erstmals eine Führung. Die kommende Runde hätte durchaus das
Entree zum Viertelfinale sein können. Aber sowohl Michael Kalentzi und Siggi Gies verpassten es die sich bietende Chance zu ergreifen. Vor der letzten Runde führten die "Kelten" wieder mit 15:13. Und
leider erneut war es das Duo Gies/Kalentzi welches vier Punkte abgab. Zwar war der Sieg für die Hausherren verdient, jedoch standen die Chancen nicht schlecht anstatt von Celtic II in die Runde der letzten acht zu
kommen. Martin Brand (5:3) erzielte als einziger eine positive Punktausbeute. Georg Lortz und Michael Kalentzi wiesen eine ausgeglichenes Punktekonto aus, während Siggi Gies leider nur im Minuspunktbereich zählbares
aufzuweisen hatte.
Die Partien gegen Frankfurt und Neumünster standen von nun ab unter der Kategrie "Friendlys" Gegen Kaus, Beck und
Co. wurden sechs Punkte erspielt. Alleine vier davon erspielte sich Siggi Gies, der nur gegen Michael Kaus verlor. Genauso einseitig, diesmal alerdings für die Spielgemeinschaft aus Gevelsberg und Rheinland, verlief
die Partie gegen Neumünster. Die Schleswig-Holsteiner traten beim 3:29 jedoch ohne die beiden Leistungsträger Mario Hinz und Arne Hansen an. Alles in allem kann die Reise nach Berlin, sowie die erstmals ausgetragene
Spielgemeinschaft zwischen Gevelsberg und Rheinland als Erfolg verbucht werden.
Das es
von vielen Westklubs Bestrebungen gibt diese Möglichkeit per Regionalversammlungsbeschluss zu verbieten, ist einmal mehr ein Beleg dafür, dass die Telleränder in Tipp-Kick-NRW höher sind als anderswo.
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