Pokalendrunde

in

Berlin

Samstag

25.Juni

2011

Berlin, Berlin wir fahren nach Berlin....

....oder, der TKC 1986 Gevelsberg im Konzert der Großen

(mb) Bei der Ausspielung des D(eutschen)T(ipp)K(ick)V(erband)-Pokals, zu vergleichen mit dem DFB-Pokal, hat sich der TKC 1986 Gevelsberg für die Endrunde am 24.06.2011 in Berlin qualifiziert. Erstmals ging man dafür eine Spielgemeinschaft mit dem befreundeten Klub von TK United Rheinland ein. Als SG Gevelsberg/Rheinland startete die Mannschaft am 31.01.2011 bei der Qualifikation für Nordrhein-Westfalen in Sprockhövel. Hier waren elf Mannschaften am Start, von denen sich die beiden erstplatzierten Teams für die bundesweite Endrunde in Berlin qualifizieren sollten. Mühelos konnte sich die Allianz der beiden Regionalligisten durch die Vorrunde spielen. Nun war man nur noch ein Spiel von dem Ticket nach Berlin entfernt. (Beim Tipp-Kick treten jeweils vier Akteure gegeneinander an, so dass ein Mannschaftsvergleich aus 16 Einzelpartien besteht). Im Halbfinale wartete die Mannschaft von Dynamo Düsseldorf auf die Kombinierten. Und auch hier, wie auch schon in der Vorrunde zeigte, dass das Experiment einer Spielgemeinschaft voll aufgegangen ist. Gegen den Regionalligisten aus der Landeshauptstadt wurde nach zwischenzeitlichen Schwierigkeiten die Tür zur Endrunde durch einen starken Endspurt ganz weit aufgestoßen. Auch im folgenden Finale gegen die Reservemannschaft vom Gastgeber TKC Sprockhövel hatte der Gegner keine echte Chance gegen die gut aufgelegte SG Gevelsberg/Rheinland. In diesem Spiel kam Manuela Winter zum Einsatz. Sie bewies mit 5:3 Punkten eindrucksvoll, dass Tipp-Kick nicht nur eine reine Männersache ist.

In der Endrunde warten nun die ganz großen Brocken. Etwa der dreizehnmalige Deutsche Meister Blauweiß Concordia Lübeck. Der amtierende Deutsche Mannschaftsmeister TKC 71 Hirschlanden oder DTKV-Pokal-Titelverteidiger Celtic Berlin. Die Chancen gegen solche Gegner zu bestehen sind äußerst gering. Aber der Reiz gegen die besten Teams Republik spielen zu können ist sehr groß. Und egal wie es ausgeht. Auf der Rückfahrt wird es sicherlich heißen: "Berlin, Berlin, wir waren in Berlin."

 

SG Gevelsberg/Rheinland I

TKC Hirschlanden I

TKC Gallus Frankfurt

BW Concordia Lübeck

Spandauer Filzteufel Berlin

Celtic Berlin V

TKC 92 Sprockhövel II

PWR Wasseralfingen

Flinke Finger Bruck

SG 94 Hannover

Flamengo Berlin

Celtic Berlin II

DTKV-Pokal-Endrunde in Berlin vom 24./25.06.2011

"Klatsche" hüben wie drüben, knappe Niederlage und unnötiges Aus

Das Viertelfinale bei der DTKV-Pokal-Endrunde wäre möglich gewesen. Das Quintett Siggi Gies, Jens Krokowski, Martin Brand, Michael Kalentzi und Georg Lortz hatten es selber in der Hand den zweiten Tag der Pokalendrunde zu erreichen.

Die Weichen über den weiteren Turnierverlauf sollten schon in der ersten Partie gegen die zweite Mannschaft des Gastgebers Celtic Berlin gestellt werden. Zusammen mit dem Vizemeister der Regionalliga Ost, sowie dem Bundesligist TKC Gallus Frankfurt und dem ersatzgeschwächten Regionalliga Nord-Meister TFC Alemannia Neumünster bildeten die Kombinierten das Teilnehmerfeld der Gruppe C. Es ging von Beginn an um den zweiten Platz hinter den in Bestbesetzung angetretenen Hessen. Und dieser sollte schon in der Auftaktpartie gegen Celtic Berlin II vergeben werden. Die Startphase des Spiels gegen die routinierten Berliner präsentierte zwei Mannschaften auf Augenhöhe. Zwar gelang den Hausherren bis zum 5:3 eine Führung herauszuspielen, jedoch kam es über ein 6:6 zum 8:8 "Pausenstand". Jetzt aber setzte die SG nach und erspielte sich durch 3:1 Punkte von Georg Lortz und Martin Brand mit dem 11:9 erstmals eine Führung. Die kommende Runde hätte durchaus das Entree zum Viertelfinale sein können. Aber sowohl Michael Kalentzi und Siggi Gies verpassten es die sich bietende Chance zu ergreifen. Vor der letzten Runde führten die "Kelten" wieder mit 15:13. Und leider erneut war es das Duo Gies/Kalentzi welches vier Punkte abgab. Zwar war der Sieg für die Hausherren verdient, jedoch standen die Chancen nicht schlecht anstatt von Celtic II in die Runde der letzten acht zu kommen. Martin Brand (5:3) erzielte als einziger eine positive Punktausbeute. Georg Lortz und Michael Kalentzi wiesen eine ausgeglichenes Punktekonto aus, während Siggi Gies leider nur im Minuspunktbereich zählbares aufzuweisen hatte.

Die Partien gegen Frankfurt und Neumünster standen von nun ab unter der Kategrie "Friendlys" Gegen Kaus, Beck und Co. wurden sechs Punkte erspielt. Alleine vier davon erspielte sich Siggi Gies, der nur gegen Michael Kaus verlor. Genauso einseitig, diesmal alerdings für die Spielgemeinschaft aus Gevelsberg und Rheinland, verlief die Partie gegen Neumünster. Die Schleswig-Holsteiner traten beim 3:29 jedoch ohne die beiden Leistungsträger Mario Hinz und Arne Hansen an. Alles in allem kann die Reise nach Berlin, sowie die erstmals ausgetragene Spielgemeinschaft zwischen Gevelsberg und Rheinland als Erfolg verbucht werden.

Das es von vielen Westklubs Bestrebungen gibt diese Möglichkeit per Regionalversammlungsbeschluss zu verbieten, ist einmal mehr ein Beleg dafür, dass die Telleränder in Tipp-Kick-NRW höher sind als anderswo.